Curriculum Vitae
Andras Forgach, geboren 1952, ist ein vielseitiger Autor und Übersetzer. Er schrieb Drehbücher für Filme, veröffentlichte Theaterstücke, die in vielen ungarischen Theatern, aber auch in Frankreich aufgeführt wurden: u. a. „Vitellius” (2005, Nantes, Theatre du Rictus) „Der Kellner”, „Mandeln”, „Die Jungfrau, der Leiche, der Bischof und das Messer”, die auch als Fernseh- und Hörspiele bearbeitet wurden, letzte davon der Preisgekrönter „Der Schlüssel” läuft seit vier Jahren in der Katona József Theater, Budapest, in einem sehr erfolgreichen Inszenierung, veröffentlichte zwei Bände von Essays über Theater, Film und Literatur: „Ein Figur wie Figaro” (1993) „Böser Erfolg” (2000) und zwei Romane: "Schlangenkopf, Engelsgesicht" (später: „Den es nicht gibt” 1999) und „Zehuze” (2007). Er übersetzte u.a. Theaterstücke von Ödön v. Horváth, Wedekind, Shakespeare, Harold Pinter, Jean Genet, Marlowe, Kleist, Rostand, Tennessee Williams, Joe Orton, David Gieselmann, Karl von Gutzkow ins Ungarische. Er hat viele Preise bekommen, unter anderem der Kritikerpreis für „Vitellius” (1992), Ernő Szép Preis (2000), Mari Jászai Preis (2002), Attila József Preis (2006), Tibor Déry Preis (2007), Milán Füst Preis (2007), letzteres für „Zehuze”.